Samstag, April 11, 2009

Ostern 2009

Die Auferstehung ist nicht das private Schicksal Jesu Christi, sondern die Zukunft der Menschen und die Zukunft der Welt. Ladislaus Boros



Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert. Martin Luther

Freitag, Februar 27, 2009

positives Ergebnis

Das Ergebnis der Abstimmung gestern Abend ist sehr erfreulich und positiv.

Die Gemeinde hat darüber abgestimmt, ob mein Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert wird.

Das Ergebnis:


Diese 94% positvier Stimmen sind für mich ein sehr großer Vertrauensbeweis der Gemeinde, aber auch ein Wegweiser von Gott, dass er uns hier noch weiter gebrauchen möchte.
Ich bzw. wir freue/n mich/uns, dass wir weiterhin hier bleiben dürfen.
Viele Beziehungen sind schon entstanden, die wir genießen und die uns Kraft und Freude geben.

Wir sind gespannt, wie die Arbeit hier in der Gemeinde weitergeht - es gibt noch genug Arbeit ... :-)

... man liest sich...

Donnerstag, Februar 26, 2009

Der Tag der Entscheidung


Heute Abend in der Gemeindeversammlung wird darüber entschieden, ob ich über mein Anerkennungsjahr hinaus in der FeG Friedensdorf tätig sein werde.

Wer das hier noch lies, darf gerne für eine gute Entscheidung beten.

Schon oft haben wir die Führung Gottes in unserem Leben erkannt. Auch diese Entscheidung legen wir in Gottes Hände uns sind gespannt, was er für eine Zukunft für uns vorbereitet hat.

Montag, Januar 12, 2009

schöner Wochenstart

Heute morgen, zun Start in die Woche, war ich auf dem zugefrorenen Pertalstausee in Breidenstein Schlittschuhlaufen. Anfangs war ich dort ganz alleine, später kam noch ein weiteres Mädl, welches auch ihre Runden gedreht hat.

Ein einziges Foto habe ich im Internet gefunden - ich selber hatte leider keine Kamera dabei:



Es ist schon sehr cool, was man so hier im hessischen Hinterland alles "vor der Haustüre" hat. Einfach eine sehr schöne Gegend.

Ob wir über mein Anerkennungsjahr hinaus hier in Friedensdorf bleiben, klärt sich in den nächsten Monaten.
Die Gemeinde und auch wir, würden gerne, dass es weitergeht.
Jedoch ist ja hier die finanzielle Frage ausschlaggebend. Es ist ein Konto zur Erhaltung meiner Stelle eingerichtet und die Gemeinde ist informiert.

Ende Februar werden wir eine Entscheidung fällen können.

Spannend... ich halte euch auf dem Laufenden!

Dienstag, Dezember 23, 2008

Jahresrückblick



Nach den Weihnachtsferien stand für mich Anfang dieses Jahres das Halten der Examenspredigt auf dem Programm. Diese Premiere, vor der Klasse zu predigen, war eine (an)spannende Sache, aber eine sehr gute und positive Erfahrung.
Bis zum Ende von Annkas Examen war es dann bei mir eher ruhig, was Schulstress anging.
Als Annka dann ihr Examen „in der Tasche“ hatte, fingen bei mir die intensiven Examensvorbereitungen an. Wir haben uns da sehr gut abgewechselt, so dass über ein halbes Jahr eine abwechselnde Daueranspannung in unserer Wohnung zu spüren war.
In den Osterferien zogen wir dann nach Friedensdorf. Ein guter „Schachzug“ wie sich später herausstellte. Zum einen konnten wir so schon einmal Kontakte hier in Friedensdorf knüpfen und die Gemeinde vor dem offiziellen Beginn meines Anerkennungsjahres kennen lernen, zum anderen hatten wir den Umzugsstress nicht in den Sommerferien.
Anfang Mai hatten wir als dritte Klassen die Aufgabe im Rahmen des Christivals in Bremen den „Raum der Stille“ zu gestalten. Eine Gruppe, zu der auch ich zählte, hatte dies als Projekt im Projektunterricht gewählt – ein ganz schön großes Projekt. Wir waren dankbar, dass wir an alles gedacht hatten und alles reibungslos gelaufen ist.
Ende Mai und Anfang Juni standen dann die pädagogischen Prüfungen an (die theologischen Prüfungen liefen schon im Jahr 2007).
Der schulische Teil meiner Ausbildung endete mit einem Abschlussball Anfang Juli, an den sich dann 4 Wochen Ferien anschlossen.
Am 1.08.2008 begann mein Anerkennungsjahr hier in der FeG Friedensdorf. Anfangs galt es erst einmal alle Gruppen und Mitarbeiter kennen zu lernen. Doch die Wochen füllten sich immer schneller. Meine Aufgaben sind im Kinder- und Jugendbereich. Dort bin ich bei den Besprechungen der einzelnen Gruppen dabei, begleite die Mitarbeiter, mache Biblischen Unterricht, begleite Kinder und Jugendliche in ihren verschiedenen Lebensfragen und -phasen, arbeite in der Kreisjugendarbeit mit und versuche auch über die Kinder- und Jugendarbeit hinaus in der Gemeinde aktiv zu sein.

Auch für uns als Ehepaar war dieses Jahr herausfordernd. Oft hatten wir aufgrund unserer sehr unterschiedlichen Arbeitszeiten wenig Zeit füreinander. Der Urlaub im Oktober tat uns richtig gut und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen.
Gleichzeitig haben wir schon das Jahr 2009 durchgeplant, was für uns sehr ungewohnt ist. Damit verbunden haben wir uns vorgenommen, uns immer wieder Zeit zu nehmen auch einmal nur für uns zu sein und Zeit für unsere Ehe zu haben.

Wir sind dankbar für dieses volle und interessante Jahr 2008 - dankbar, dass wir beide unser Examen geschafft haben, beide eine Arbeitsstelle haben, für die tolle Wohnung und die lieben Leute, die uns hier in Friedensdorf herzlich aufgenommen haben und uns zu Freunden werden.
Gespannt blicken wir auf das Jahr 2009 mit all den Veränderungen, die jetzt anstehen. Gott hat uns bis hierher wunderbar geführt und wir sind gewiss, dass ER dies auch weiterhin tun wird.
Wir wünschen Euch von Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest, bei dem Ihr spürt, dass es an Weihnachten um mehr geht als um Stress, Geschenke und Familienfeiern. Weihnachten ist Gottes Geschenk an uns, denn Gottes Liebe für uns ist nicht klein zu kriegen.

Wir wünschen Euch ein frohes und von Gott bewahrtes Jahr 2009!
Seid gesegnet!

Montag, August 25, 2008

Was wir von Wildgänsen lernen können


Am Freitag hatte ich Thema im Jugendkreis. Ich habe mich für das Thema "Was wir von Wildgänsen lernen können" entschieden.

Wenn du dich jetzt fragst, was ich da so vermittelt habe - hier ein Überblick:

1. Ziel kennen
Im Sommer leben die Wildgänse in Nordeuropa und ziehen im Herbst in ihr Winterquartier in Afrika. So hat sie Gott geschaffen.
Die Wildgänse kennen Ihr Ziel von der Geburt an.
Bei den Gänsen ist das einfach, die fragen sich nicht im Herbst: wohin fliegen wir dieses Jahr? Ihre Bestimmung ist klar, wenn es Zeit ist, dann sammeln sie sich, und nehmen das Ziel in Angriff.

Für uns als Jugendkreis:

- Was ist unser Ziel als Jugendkreis?
- Sind wir entschlossen, unser Ziel zu erreichen?

2. Gemeinsam statt einsam
Gänse fliegen in V-Formation. Wissenschaftliche Nachforschungen haben ergeben, dass die Gänse dadurch 71% effizienter fliegen, als wenn jede Gans im Alleingang fliegt, denn die hintere Gans profitiert vom Auftrieb des Flügelschlages der vorderen Gans.
Wird die Leitgans müde, so wechselt sie ans Ende der Formation, und eine andere übernimmt die Spitze.

Für uns als Jugendkreis:

- Gemeinsam schaffen wir mehr
- unsere V-Formation = Vertrauen als Voraussetzung
- Windschatten ausnutzen (Wir können voneinander
lernen, indem wir uns gegenseitig Windschatten geben, der es anderen ermöglicht,
einfacher voran zu kommen. Wir müssen lernen den Windschatten der anderen
auszunutzen um vereinfacht weiterkommen) -> Mentoring

- Regelmäßige "Positionswechsel"

3. Ermutiger sein
Wenn die Gänse unterwegs sind, hört mann immer wieder das typische "Honk, Honk". Das sind die hinteren Gänse, die die Leitgänse an der Spitze anfeuern und ermutigen, denn sie wissen, dass die Arbeit an der Spitze am härtesten ist.

Für uns als Jugendkreis:

- Gegenseitig ermutigen
- Offenheit und Ehrlichkeit untereinander
- Lob und konstruktive Kritik

4. Blick für den anderen
Erkrankt eine Gans oder wird sie durch eine Gewehrkugel verwundet, sodass sie aus der Formation fällt, so lösen sich jeweils zwei weitere Gänse aus der Formation und folgen dem verletzen Tier hinunter, um ihm zu helfen und es zu beschützen.
Die beiden Helfer bleiben so lange beim verwundeten oder erkrankten Tier, bis es entweder wieder fliegen kann oder gestorben ist. Dann schließen sie sich einer anderen Formation an.

Für uns als Jugendkreis:

- In schwierigen Zeiten Begleiter sein
- Unterstützen um wieder in die Gemeinschaft zu führen

Nach dem Input ging es noch in die bestehenden Kleingruppen und wir haben uns über das, was es für uns als Jugendkreis bedeutet ausgetauscht.

Sonntag, August 03, 2008

die ersten Tage

Die ersten Tage meines Anerkennungsjahres begannen ruhig. Viel Orga, ein paar Besprechungen und Überlegungen, was man in der Jugendarbeit verändern könnte...

Heute wurde ich im Rahmen des Familiengottesdienstes in meine Arbeit "eingesegnet", es wurde für mich gebetet und gute Wünsche wurden mir mit auf den Weg gegeben.
Ein bewegender und wichtiger "Akt", wie ich fand.

Anschließend war ich auch im Gottesdienst das erste mal aktiv.
Heute wurde auch für die Schulanfänger bzw. Schulwechsler gebetet. Ich hatte die Ehre mit den kleinen und Großen, die ab morgen bzw. übermorgen "Neues wagen" (das war Thema des Gottesdienstes)ein kleines Interview zu führen.
Hat alles gut geklappt, die Kids haben lustige Antworten gegeben und ich fand es schön, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen.



Es geht also so langsam los. In dieser Woche beginnt die Gemeindearbeit, nach den Ferien, wieder "normal" zu laufen, mit allen Gruppen und Kreisen, in die ich überall einmal hineinschauen werde.